Heimisches Futtermittel mit Perspektive

In der Fütterung werden bei Wiederkäuern, speziell bei Rindern aber auch bei Pferden und Ziegen, seit Jahren Grascobs mit sehr gutem Erfolg eingesetzt.

Auf diese Weise lässt sich in der Milchviehfütterung einerseits die Leistung der Tiere aus dem Grundfutter erheblich verbessern, andererseits kann dadurch der Zukauf von Kraftfutter reduziert werden.

In der Fütterung werden EU-weit ca. 70% des Eiweißbedarfs durch Importe gedeckt.

Der bisherige Hauptkritikpunkt am Verfahren der Heißlufttrocknung, nämlich die angeblich hohen Kosten, stellt sich nach der Preiswende auf dem Agrarstoffsektor ganz anders dar.

Grascobs bestehen aus heißluftgetrocknetem und zu Pellets verpresstem Gras von Ihren Wiesen. Durch die schnelle Trocknung und den verlustarmen Prozess werden alle wichtigen Inhaltsstoffe (Vitamine, Mineralstoffe) erhalten und durch die thermische Behandlung die Eiweißstruktur in pansenstabiles „geschütztes" Eiweiß umgewandelt.

Grascobs werden bei Wiederkäuern, speziell bei Rindern, aber auch bei Pferden und Ziegen seit Jahren mit sehr gutem Erfolg eingesetzt.

Auf diese Weise lässt sich in der Milchviehfütterung einerseits die Leistung der Tiere aus dem Grundfutter erheblich verbessern, andererseits kann dadurch der Zukauf von Kraftfutter vermindert werden. In der Fütterung werden EU-weit ca. 70% des Eiweißbedarfs durch Importe gedeckt.

Grascobs sind ein regionales, wirtschaftseigenes Futtermittel, das im Handling (Lagerung, Futterzuteilung etc.) sehr einfach ist. Es wird somit ein einheimisches Produkt eingesetzt, was auch hinsichtlich der Stoffkreisläufe positiv zu bewerten ist. Vor allem in der Diskussion um die grüne Gentechnik nehmen Cobs eine eindeutige Position in Richtung „gentechnikfrei" ein, was für viele Betriebe (v. a. ökologisch wirtschaftende Betriebe) ein wichtiges Argument ist.